Gestern Nacht habe ich mir das zweistündige Let’s Rutsch von dem YouTuber Gronkh angeguckt, in dem er von seinem Jahr erzählt, was bei YouTube und ihm selbst so passiert ist.
Beim Gucken habe ich die Idee bekommen, dass ich 2014 auch einmal Revue passieren lassen will und es mit euch teilen möchte.
Dieses Jahr war für mich sehr anstrengend und emotional sehr schwer, da viele schlimme Dinge passiert sind.
Es werden ausschließlich persönliche Dinge folgen, nichts lustiges, keine Witze. Wer sowas erwartet, den muss ich leider enttäuschen.

Vorab kann ich sagen, dass 2014 das für mich schlimmste und traurigste Jahr überhaupt wahr.
Natürlich sind zwischendurch auch mal schöne und tolle Dinge passiert, alles in allem war das Jahr einfach nur scheiße.

Schon direkt zu Anfang des Jahres ist eine Sache passiert, mit der ich so bis dato glücklicherweise noch nicht konfrontiert wurde, aber es dafür umso schwerer für mich war: Eine Person aus meiner Familie, die mir sehr, sehr nah stand, ist verstorben.
Hinzu kommt natürlich auch noch, dass es zu der Zeit passiert ist, in der ich in meiner Abiturphase war und ich aufgrund dessen, weil es mir emotional so scheiße ging und total fertig war, mein Abitur nicht bekommen habe. Glück im Unglück hatte ich aber, da ich trotzdem meine Ausbildung antreten konnte, durch ein paar Kontakte und die mich auch verstehen konnten, da ich denen meine Situation geschildert habe.
Ich glaube auch, dass ich die Sache mit dem Verstorbenen bis heute nicht richtig verarbeitet hab, weil ich mit kaum einer Person darüber geredet habe und es teilweise auch nicht wollte, um keine Schwächen zu zeigen (was eigentlich total absurd ist).
Dann hatte ich meine fast sechsmonatigen Ferien, in denen es zwar schleppend, aber dennoch bergauf ging. Ich habe viel mit meinen Freunden unternommen, habe die Fitness richtig für mich entdeckt, war auf einigen Konzerten und, und, und…
Doch zwischendurch kamen immer wieder kleine Rückschläge, wie z.B. dadurch, dass mein Freundeskreis immer kleiner wird bzw. er sich immer weiter in kleinere Grüppchen aufteilt, weil die untereinander Streitereien haben und nichts miteinander zu tun haben möchten. Ist natürlich doof für einen selbst, wenn man zwischen allen steht, nur mit einer Gruppe was machen kann, während man der anderen absagen muss, weil sich alle zusammen nicht verstehen würden. Da fühl ich mich immer schlecht denen gegenüber, denen man absagen muss, aber das passiert mit der Zeit ja leider so. Doch das sind nur Kleinigkeiten.
Aber zum Ende das Jahres, wo man dachte, dass alles besser wird, man besinnlich werden kann wegen Weihnachten, was dieses Jahr aber allgemein nicht der Fall war, hat’s mich nochmal wie ein Schlag in’s Gesicht getroffen: Das nächste Familiendrama ist da und das pünktlich zum ersten Advent. Ich werde nicht verraten, was es ist, aber es zieht sich noch bis heute.
Das sind so die größten Baustellen, die mir mein Jahr kaputt gemacht haben. Es mögen zwar nicht viele sein, aber dafür für mich sehr extreme Dinge. Ich werde auch nichts davon so richtig verarbeitet haben, da ich ja auch nicht gerne über meine Probleme rede, weil ich niemanden damit nerven möchte (was einfach völliger Blödsinn ist. Ich weiß z.B. das meine beste Freundin immer für mich da ist, ich immer mit ihr reden kann, wofür ich ihr auch unendlich dankbar bin!).
So, die positivsten Sachen in diesem Jahr waren die gewonnene Weltmeisterschaft, ich viel unterwegs war und dass ich meinen ersten Urlaub ohne Eltern gemacht habe.
Zwar kommen auch noch so Sachen dazu, dass ich von Mädels wieder einmal verarscht wurde, meine große Liebe immer noch nicht gefunden hab, aber das bin ich ja gewohnt.

Ich habe mir überlegt, mir Vorsätze für 2015 zu machen, aber meistens enden sie so, dass sie ja doch nicht eingehalten werden. Aber etwas, was ich vermisst habe, das seid ihr. Ich gehe viel zu wenig auf Tweets von euch ein. Das möchte ich ändern. Einige von euch „kenne“ ich schon mehrere Jahre, da ist es viel zu schade, dass der Kontakt verloren geht.
Auch möchte ich offener, spontaner und wieder lebensfroher werden, aber ich denke das kommt mit der Zeit und man kann es nicht von jetzt auf gleich ändern. So lerne ich dann auch mehr Leute kennen und vielleicht ist auch eines Tages Mrs. MarvinDings dabei, wer weiß.

Tut mir leid, wenn alles so wirr durcheinander geschrieben ist, aber da war so viel im Kopf und alles wollte auf einmal raus. Ich habe versucht einigermaßen Struktur reinzubringen, ich hoffe es ist mir gelungen.😀

Und abschließend möchte ich Dir, lieber Leser, danken. Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast! Das Meiste davon wird Dich bestimmt nicht interessieren, da es nur um mein bescheidenes Leben geht, aber ich musste einfach mal alles loswerden. Vielleicht bringt es auch mir persönlich was und ich fühle mich dadurch freier.
Wahrscheinlich werde ich auch die Hälfte vergessen haben. Kommt mir zumindest so vor, dass ich gestern mehr Themen hatte. Vielleicht ergänze ich sie ja auch noch nachträglich, mal schauen. Kannst ja zwischendurch ruhig mal reinschauen.🙂

So, nun ist aber wirklich Schluss.😀
Danke für’s Lesen, Folgen, Lachen, Diskutieren und Ertragen.

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