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Die perfekte Freundin!

Ich werde in letzter Zeit oft* gefragt, wie meine Freundin aussehen soll, wie sie vom Typ her sein soll etc. Und da ich gerade eh nichts zu tun habe, werde ich dem Wunsch mal nachgehen.

Aussehen:
Das Aussehen ist schwer zu beschreiben. Im Prinzip sollte sie einfach nur hübsch und/oder süß sein. Es ist ja immer Geschmackssache, was man persönlich hübsch findet, deswegen kann und werde ich es auch nicht beschreiben. Außerdem sollte sie keinen “Schlampen-Status” haben. Ihr wisst schon, wenn sie schon jeder hatte bzw. sie schon mit der halben Stadt zusammen war…
Sie soll sich auch nicht zu schade sein, sich mal ohne Schminke zu zeigen, also auch von Natur aus hübsch sein. Ich mag es ja nicht so, wenn Mädchen sich 3 Tonnen Schminke in’s Gesicht schmieren müssen und man sie ohne Schminke dann nicht wiedererkennt.
Auch sehr wichtig ist, dass sie sich gut mit meiner Mutter und meiner Familie versteht. Und es ist auch mal ganz schön, wenn sich die Dame mal für uns Männer schick macht und nicht immer nur für die Disko. Oder auch einfach mal in “Schlabberklamotten”. Das macht den Kuschelfaktor größer.
Ach, mal zum Thema Haarfarbe: Nicht alle Jungs stehen auf Blondinen. Mir ist die Haarfarbe komplett egal, Hauptsache es sieht gut aus und sie sind gepflegt, wie auch sie selbst.
Was ich persönlich jetzt nicht so toll finde, sind diese Tunnel. Sie mögen zwar ganz schön sein, aber muss bei meiner Freundin echt nicht sein. Das ist das Gleiche wie mit Piercingen. Bei manchen sehen sie gut aus, aber meine Freundin muss nicht unbedingt eins haben. Vor allem die Dinger die durch die Nasenwand gehen (Ich weiß gerade leider nicht, wie sie heißen). Tut mir leid, aber ich mag die nicht. Die einzige Stelle, wo ich Piercinge mag, ist am Bauchnabel. Die sind schön.

 

Charakter:
Beim Charakter sehe ich es wie viele andere Jungs: Sie sollte einfach nur nett sein, nicht direkt beleidigt sein, wenn man mal einen kleinen Spaß über sie macht, sondern mitlachen. Dann sollte man auch mit ihr lachen können und vor allem sollte auch sie über meinen blöden, sinnlosen Humor lachen können. Es ist zwar schwer, aber man kann es schaffen.
Dann, ganz wichtig, muss sie zwar nicht die Musik hören, die ich höre, sollte aber wenigstens so tun als würde sie sie mögen. Ich würde ja auch eine Freundin nehmen, die Justin Bieber hört (solange sie nicht so ein Hardcore-Fan ist). Wenn man sich liebt, scheißt man auf die Musik und tut einfach so, als würde man die Musik mögen. Das Gleiche ist auch beim Fußball so. Sie muss sich nicht dafür interessieren, was aber schön wäre, wenn sie es machen würde, aber sie kann wenigstens so tun als wenn. Einfach mal ein Spiel mit mir gucken und sich bei einem Tor für den MSV freuen. So schwer wird es schon nicht sein.
Man sucht ja oft nach Gemeinsamkeiten, was auch wichtig ist, doch verschieden Meinungen und Geschmäcker gehören dazu. Gegensätze ziehen sich an.
Außerdem soll sie natürlich auch immer treu sein. Fremdgehen geht gar nicht. Genau so, dass sie auch ihre eigene Meinung hat und nicht das macht, was andere sagen. Die eigene Meinung dann auch in’s Gesicht sagen und nicht per SMS. Das geht nicht. Vor allem wenn sie Schluss machen will! (Was bei ihr hoffentlich nicht passieren wird).
Oh, und auf keinen Fall so ‘ne Ghetto-Bitch. Sie muss schon weiblich sein. Und natürlich sportlich! Nicht nur den ganzen Tag zuhause rumhängen und nichts machen, sondern auch mal vor die Tür gehen mit ein paar Freunden/inenn (und am besten mit mir).
Aber was ich auch noch als No-Go sehe ist, wenn sich Mädchen immer komplett besaufen, sodass sie dann nicht mehr laufen können. Ich finde das muss echt nicht sein. Natürlich kann sie auch mal Absturz schieben, aber bitte nicht jeden Wochenende. Das heißt aber nicht, dass sie gar keinen Alkohol trinken soll. Nur halt nicht zu viel.
So ist es auch mit dem Rauchen. Rauchen ist ein klares No-Go.

 

So, das war mal so das Gröbste. Gibt zwar noch kleine Sachen, aber die lasse ich mal außen vor (Mir ist jetzt gerade erstmal aufgefallen, was für hohe Ansprüche ich eigentlich habe). Wär’ überhaupt mal schön, wenn sich das jemand durchlesen würde. Wobei, es wird sowieso niemand aus meiner Umgebung lesen, aber egal. Ich wollte das mal aufschreiben.

Und ja ich weiß, dass das ein total unnötiger Artikel war. Trotzdem danke ich Dir für’s lesen! :)

 

 

EDIT:

Aussehen:
Meine Freundin muss keine Modellmaße haben. Da habe ich lieber jemanden, der ein paar Kilo mehr auf den Hüften hat, anstatt jemanden, bei dem man bei jeder Berührung Angst haben muss, dass man ihr gleich die Knochen bricht.

 

Mittlerweile ist mir aufgefallen, dass ich diese Art von Person nicht finde, bzw. finden kann. Ich muss versuchen mich mit kleinen Sachen anzufreunden, die ich eigentlich nicht mag. Vielleicht ist es auch besser so, denn Ausnahmen bestätigen ja bekanntermaßen die Regel.

 

 

P.S.:
Alte Sachen von einem selbst zu lesen ist irgendwie komisch, aber auch lustig. :D

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*Ich werde eigentlich nie gefragt, brauchte aber einen coolen Einleitungssatz.

Gestern Nacht habe ich mir das zweistündige Let’s Rutsch von dem YouTuber Gronkh angeguckt, in dem er von seinem Jahr erzählt, was bei YouTube und ihm selbst so passiert ist.
Beim Gucken habe ich die Idee bekommen, dass ich 2014 auch einmal Revue passieren lassen will und es mit euch teilen möchte.
Dieses Jahr war für mich sehr anstrengend und emotional sehr schwer, da viele schlimme Dinge passiert sind.
Es werden ausschließlich persönliche Dinge folgen, nichts lustiges, keine Witze. Wer sowas erwartet, den muss ich leider enttäuschen.

Vorab kann ich sagen, dass 2014 das für mich schlimmste und traurigste Jahr überhaupt wahr.
Natürlich sind zwischendurch auch mal schöne und tolle Dinge passiert, alles in allem war das Jahr einfach nur scheiße.

Schon direkt zu Anfang des Jahres ist eine Sache passiert, mit der ich so bis dato glücklicherweise noch nicht konfrontiert wurde, aber es dafür umso schwerer für mich war: Eine Person aus meiner Familie, die mir sehr, sehr nah stand, ist verstorben.
Hinzu kommt natürlich auch noch, dass es zu der Zeit passiert ist, in der ich in meiner Abiturphase war und ich aufgrund dessen, weil es mir emotional so scheiße ging und total fertig war, mein Abitur nicht bekommen habe. Glück im Unglück hatte ich aber, da ich trotzdem meine Ausbildung antreten konnte, durch ein paar Kontakte und die mich auch verstehen konnten, da ich denen meine Situation geschildert habe.
Ich glaube auch, dass ich die Sache mit dem Verstorbenen bis heute nicht richtig verarbeitet hab, weil ich mit kaum einer Person darüber geredet habe und es teilweise auch nicht wollte, um keine Schwächen zu zeigen (was eigentlich total absurd ist).
Dann hatte ich meine fast sechsmonatigen Ferien, in denen es zwar schleppend, aber dennoch bergauf ging. Ich habe viel mit meinen Freunden unternommen, habe die Fitness richtig für mich entdeckt, war auf einigen Konzerten und, und, und…
Doch zwischendurch kamen immer wieder kleine Rückschläge, wie z.B. dadurch, dass mein Freundeskreis immer kleiner wird bzw. er sich immer weiter in kleinere Grüppchen aufteilt, weil die untereinander Streitereien haben und nichts miteinander zu tun haben möchten. Ist natürlich doof für einen selbst, wenn man zwischen allen steht, nur mit einer Gruppe was machen kann, während man der anderen absagen muss, weil sich alle zusammen nicht verstehen würden. Da fühl ich mich immer schlecht denen gegenüber, denen man absagen muss, aber das passiert mit der Zeit ja leider so. Doch das sind nur Kleinigkeiten.
Aber zum Ende das Jahres, wo man dachte, dass alles besser wird, man besinnlich werden kann wegen Weihnachten, was dieses Jahr aber allgemein nicht der Fall war, hat’s mich nochmal wie ein Schlag in’s Gesicht getroffen: Das nächste Familiendrama ist da und das pünktlich zum ersten Advent. Ich werde nicht verraten, was es ist, aber es zieht sich noch bis heute.
Das sind so die größten Baustellen, die mir mein Jahr kaputt gemacht haben. Es mögen zwar nicht viele sein, aber dafür für mich sehr extreme Dinge. Ich werde auch nichts davon so richtig verarbeitet haben, da ich ja auch nicht gerne über meine Probleme rede, weil ich niemanden damit nerven möchte (was einfach völliger Blödsinn ist. Ich weiß z.B. das meine beste Freundin immer für mich da ist, ich immer mit ihr reden kann, wofür ich ihr auch unendlich dankbar bin!).
So, die positivsten Sachen in diesem Jahr waren die gewonnene Weltmeisterschaft, ich viel unterwegs war und dass ich meinen ersten Urlaub ohne Eltern gemacht habe.
Zwar kommen auch noch so Sachen dazu, dass ich von Mädels wieder einmal verarscht wurde, meine große Liebe immer noch nicht gefunden hab, aber das bin ich ja gewohnt.

Ich habe mir überlegt, mir Vorsätze für 2015 zu machen, aber meistens enden sie so, dass sie ja doch nicht eingehalten werden. Aber etwas, was ich vermisst habe, das seid ihr. Ich gehe viel zu wenig auf Tweets von euch ein. Das möchte ich ändern. Einige von euch “kenne” ich schon mehrere Jahre, da ist es viel zu schade, dass der Kontakt verloren geht.
Auch möchte ich offener, spontaner und wieder lebensfroher werden, aber ich denke das kommt mit der Zeit und man kann es nicht von jetzt auf gleich ändern. So lerne ich dann auch mehr Leute kennen und vielleicht ist auch eines Tages Mrs. MarvinDings dabei, wer weiß.

Tut mir leid, wenn alles so wirr durcheinander geschrieben ist, aber da war so viel im Kopf und alles wollte auf einmal raus. Ich habe versucht einigermaßen Struktur reinzubringen, ich hoffe es ist mir gelungen. :D

Und abschließend möchte ich Dir, lieber Leser, danken. Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast! Das Meiste davon wird Dich bestimmt nicht interessieren, da es nur um mein bescheidenes Leben geht, aber ich musste einfach mal alles loswerden. Vielleicht bringt es auch mir persönlich was und ich fühle mich dadurch freier.
Wahrscheinlich werde ich auch die Hälfte vergessen haben. Kommt mir zumindest so vor, dass ich gestern mehr Themen hatte. Vielleicht ergänze ich sie ja auch noch nachträglich, mal schauen. Kannst ja zwischendurch ruhig mal reinschauen. :)

So, nun ist aber wirklich Schluss. :D
Danke für’s Lesen, Folgen, Lachen, Diskutieren und Ertragen.

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